Von Kunst, Macht und Mut – Max Liebermann zwischen Avantgarde und Akademie

Max Liebermann (1847–1935) gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des Impressionismus in Deutschland und Wegbereiter der Moderne. Weniger bekannt ist, dass er zugleich ein einflussreicher Kulturpolitiker und versierter Netzwerker war, der die deutsche Kulturlandschaft über Jahrzehnte prägte. Doch wie schaffte es Liebermann in einer höchst politisch bewegten Zeit, sich bis zum höchsten kulturpolitischen Amt der Präsidentschaft der Akademie zu behaupten?
Von der Gründung der Berliner Secession bis hin zu seinem langjährigen Amt in der Preußischen Akademie der Künste bestimmte er das Kunstgeschehen: Liebermanns Weg zeigt, wie künstlerische Vision und institutionelle Macht zusammenwirken – und mit welchen persönlichen wie politischen Herausforderungen Liebermann konfrontiert wurde.
Der Talk zur Ausstellung Alles für die Kunst! beleuchtet diese entscheidenden Stationen seines Werdegangs. Wir freuen uns sehr, zwei Expertinnen bei uns zu begrüßen:
Dr. Anke Matelowski, Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, Expertin für die Berliner Secession
Dr. Ulrike Möhlenbeck, Historisches Archiv der Akademie der Künste, Berlin
In Impulsvorträgen geben sie Einblicke in Liebermanns Karriere und diskutieren gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Viktoria Bernadette Krieger über entscheidende Momente des Erfolgs und der Widerstände. Im Anschluss laden wir herzlich zum frühsommerlichen Sektempfang – bei gutem Wetter auf der Terrasse – ein.
Beginn: 19.00 Uhr
Einlass: 18.15 Uhr
Foto: Ausstellungsansicht „Alles für die Kunst!”, Max-Liebermann-Gesellschaft

