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SUMMARY:Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht.” PHILIPP FRANCK • Ausstellung • 12. April - 14. Juni 2026
DESCRIPTION:Philipp Franck | Ein deutscher Impressionist | 1860 Frankfurt a. M. – 1944 Berlin-Wannsee \nDer gebürtige Frankfurter Philipp Franck kam in den späten 1880er Jahren nach Berlin und war ab 1902 als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule tätig\, deren Leitung er von 1915 bis 1929 innehatte. Er war Mitbegründer der Berliner Secession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. \nUm 1900 entdeckte er die Havellandschaft rund um Potsdam als Motiv für sich. Seine Wannseer Bilder geben Einblick in zwei Lebenswelten: das traditionsreiche Leben im historischen Kern des einstigen Fischerdorfes Stolpe und die Villenkultur der Colonie Alsen mit ihren prachtvollen Gärten. Am Dorf Stolpe faszinierten Philipp Franck die pittoresken Bauernhäuser\, Männer und Frauen bei der Arbeit\, badende Dorfkinder und Fischerboote auf dem Stölpchensee – all das eingebettet in eine friedvolle Natur. Mit der Errichtung der Colonie Alsen am Großen und Kleinen Wannsee begann sich das Dorfbild zu wandeln: Zahlreiche Handwerks- und Gartenbaubetriebe siedelten sich im Dorf an und die zu Wohlstand gelangte Dorfbevölkerung ersetzte ihre einfachen Bauernhäuser zunehmend durch modernere Bauten. Philipp Franck notierte dazu rückblickend: „Das alte Dorf Stolpe ist nicht mehr. […] Das Idyll von einst ist vorüber.“ \nEs ergaben sich aber auch neue Motive: „Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht. Der Sport blüht. Die weißen Segel blähen sich. Die Rosen im Arnoldschen Garten leuchten!“ Während Künstlerkollegen wie Oskar Begas\, Anton von Werner\, Carl Becker\, Hugo Vogel und später Max Liebermann ausschließlich im Sommer in der Villenkolonie lebten\, wohnte Philipp Franck ganzjährig zwischen Colonie und Dorf an der Königstraße. \nNeben den Szenen aus Wannsee widmete sich Philipp Franck ab den 1930er Jahren Potsdamer Stadtansichten\, die häufig vom Brauhausberg aus entstanden\, mit Blick auf Nikolaikirche\, Eisenbahnbrücke\, Industriebauten und Havel. Die Ausstellung zeigt Philipp Francks Leidenschaft\, die Stimmungen verschiedener Tages- und Jahreszeiten sowie wechselnder Wetterlagen einzufangen\, die in feinen Nuancen oft an ein und demselben Motiv erlebbar werden. \nNeben den großformatigen Gemälden bilden die zum Teil noch nie ausgestellten Aquarelle einen Schwerpunkt der Ausstellung. Mit fast 70 Werken bietet sich ein intensiver Einblick in das Schaffen von Philipp Franck. Die Präsentation wird von Vorträgen\, Führungen durch die Ausstellung und zu den Orten der Franck’schen Motive begleitet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. \nMit dieser Ausstellung stellt sich die Kulturstiftung Mutter Fourage gGmbH vor. Sie ist im Jahr 2025 vom Eigentümer und langjährigen Gestalter des Kulturorts Mutter Fourage\, Wolfgang Immenhausen\, Enkel des Fourage-Händlers Otto Hönicke\, gegründet worden\, um diesen wundervollen Ort mit seinen vielfältigen kulturellen Aktivitäten dauerhaft zu erhalten. Neben der Sicherung des historischen Hofensembles aus der Jahrhundertwende gehört es zu den Aufgaben der Kulturstiftung\, den Ort Wannsee\, seine Geschichte und seine Bewohner und Bewohnerinnen sichtbar zu machen. Vor allem die Künstler und Künstlerinnen\, die hier lebten oder sich von der Umgebung inspirieren ließen\, gilt es wieder an die Öffentlichkeit zu bringen. \nWolfgang Immenhausen engagiert sich schon seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe in Wannsee. So gehörte er zu den Initiatoren\, welche die Villa Liebermann wieder zu einem Künstlerhaus machten. Mit seiner Sammel- und Forschungstätigkeit\, u.a. zu dem Maler Phillip Franck (1860-1944)\, war er maßgeblich an der Wiederentdeckung dieses Impressionisten beteiligt. Ausstellungen\, seit 1984 in der Galerie Mutter Fourage und 2010/11 in Kooperation mit dem Bröhan Museum sowie dem Museum Giersch\, legten dazu die Grundlage. Im Zuge dieser Ausstellungen erschien das Werkverzeichnis der Gemälde von Philipp Franck\, herausgegeben von Almut von Tresckow und Wolfgang Immenhausen. Das Werkverzeichnis der Aquarelle wird nun von der Kulturstiftung mit der Expertise von Wolfgang Immenhausen erarbeitet; das Werkverzeichnis der Gemälde wird fortgeführt. \nDiese Ausstellung gibt mit einer Vielzahl noch nie ausgestellter Aquarelle einen ersten Einblick in diese Arbeit. \nVeranstaltungsdaten auf einen Blick  \nVernissage am 12. April 2026 | 12 Uhr \nBegrüßung Dr. Josephine Gabler\nBeirätin der Kulturstiftung Mutter Fourage & Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums Berlin \nEinführung Wolfgang Immenhausen\nStifter und Sammler \nAnsprechpartner/in während der Ausstellung\nJens Kunath und Lea Gryze\nCo-Galeristen Galerie Mutter Fourage und Künstlerische Leitung \nDie Ausstellung findet in den Räumen der Galerie Mutter Fourage statt.\nChausseestraße 15A | 14109 Berlin-Wannsee \n12. April bis 14. Juni 2026 \nÖffnungszeiten\nDo | Fr 14-18 Uhr\nSa | So 12-17 Uhr \nEintritt 5 €
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DESCRIPTION:Philipp Franck | Ein deutscher Impressionist | 1860 Frankfurt a. M. – 1944 Berlin-Wannsee \nDer gebürtige Frankfurter Philipp Franck kam in den späten 1880er Jahren nach Berlin und war ab 1902 als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule tätig\, deren Leitung er von 1915 bis 1929 innehatte. Er war Mitbegründer der Berliner Secession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. \nUm 1900 entdeckte er die Havellandschaft rund um Potsdam als Motiv für sich. Seine Wannseer Bilder geben Einblick in zwei Lebenswelten: das traditionsreiche Leben im historischen Kern des einstigen Fischerdorfes Stolpe und die Villenkultur der Colonie Alsen mit ihren prachtvollen Gärten. Am Dorf Stolpe faszinierten Philipp Franck die pittoresken Bauernhäuser\, Männer und Frauen bei der Arbeit\, badende Dorfkinder und Fischerboote auf dem Stölpchensee – all das eingebettet in eine friedvolle Natur. Mit der Errichtung der Colonie Alsen am Großen und Kleinen Wannsee begann sich das Dorfbild zu wandeln: Zahlreiche Handwerks- und Gartenbaubetriebe siedelten sich im Dorf an und die zu Wohlstand gelangte Dorfbevölkerung ersetzte ihre einfachen Bauernhäuser zunehmend durch modernere Bauten. Philipp Franck notierte dazu rückblickend: „Das alte Dorf Stolpe ist nicht mehr. […] Das Idyll von einst ist vorüber.“ \nEs ergaben sich aber auch neue Motive: „Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht. Der Sport blüht. Die weißen Segel blähen sich. Die Rosen im Arnoldschen Garten leuchten!“ Während Künstlerkollegen wie Oskar Begas\, Anton von Werner\, Carl Becker\, Hugo Vogel und später Max Liebermann ausschließlich im Sommer in der Villenkolonie lebten\, wohnte Philipp Franck ganzjährig zwischen Colonie und Dorf an der Königstraße. \nNeben den Szenen aus Wannsee widmete sich Philipp Franck ab den 1930er Jahren Potsdamer Stadtansichten\, die häufig vom Brauhausberg aus entstanden\, mit Blick auf Nikolaikirche\, Eisenbahnbrücke\, Industriebauten und Havel. Die Ausstellung zeigt Philipp Francks Leidenschaft\, die Stimmungen verschiedener Tages- und Jahreszeiten sowie wechselnder Wetterlagen einzufangen\, die in feinen Nuancen oft an ein und demselben Motiv erlebbar werden. \nNeben den großformatigen Gemälden bilden die zum Teil noch nie ausgestellten Aquarelle einen Schwerpunkt der Ausstellung. Mit fast 70 Werken bietet sich ein intensiver Einblick in das Schaffen von Philipp Franck. Die Präsentation wird von Vorträgen\, Führungen durch die Ausstellung und zu den Orten der Franck’schen Motive begleitet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. \nMit dieser Ausstellung stellt sich die Kulturstiftung Mutter Fourage gGmbH vor. Sie ist im Jahr 2025 vom Eigentümer und langjährigen Gestalter des Kulturorts Mutter Fourage\, Wolfgang Immenhausen\, Enkel des Fourage-Händlers Otto Hönicke\, gegründet worden\, um diesen wundervollen Ort mit seinen vielfältigen kulturellen Aktivitäten dauerhaft zu erhalten. Neben der Sicherung des historischen Hofensembles aus der Jahrhundertwende gehört es zu den Aufgaben der Kulturstiftung\, den Ort Wannsee\, seine Geschichte und seine Bewohner und Bewohnerinnen sichtbar zu machen. Vor allem die Künstler und Künstlerinnen\, die hier lebten oder sich von der Umgebung inspirieren ließen\, gilt es wieder an die Öffentlichkeit zu bringen. \nWolfgang Immenhausen engagiert sich schon seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe in Wannsee. So gehörte er zu den Initiatoren\, welche die Villa Liebermann wieder zu einem Künstlerhaus machten. Mit seiner Sammel- und Forschungstätigkeit\, u.a. zu dem Maler Phillip Franck (1860-1944)\, war er maßgeblich an der Wiederentdeckung dieses Impressionisten beteiligt. Ausstellungen\, seit 1984 in der Galerie Mutter Fourage und 2010/11 in Kooperation mit dem Bröhan Museum sowie dem Museum Giersch\, legten dazu die Grundlage. Im Zuge dieser Ausstellungen erschien das Werkverzeichnis der Gemälde von Philipp Franck\, herausgegeben von Almut von Tresckow und Wolfgang Immenhausen. Das Werkverzeichnis der Aquarelle wird nun von der Kulturstiftung mit der Expertise von Wolfgang Immenhausen erarbeitet; das Werkverzeichnis der Gemälde wird fortgeführt. \nDiese Ausstellung gibt mit einer Vielzahl noch nie ausgestellter Aquarelle einen ersten Einblick in diese Arbeit. \nVeranstaltungsdaten auf einen Blick  \nVernissage am 12. April 2026 | 12 Uhr \nBegrüßung Dr. Josephine Gabler\nBeirätin der Kulturstiftung Mutter Fourage & Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums Berlin \nEinführung Wolfgang Immenhausen\nStifter und Sammler \nAnsprechpartner/in während der Ausstellung\nJens Kunath und Lea Gryze\nCo-Galeristen Galerie Mutter Fourage und Künstlerische Leitung \nDie Ausstellung findet in den Räumen der Galerie Mutter Fourage statt.\nChausseestraße 15A | 14109 Berlin-Wannsee \n12. April bis 14. Juni 2026 \nÖffnungszeiten\nDo | Fr 14-18 Uhr\nSa | So 12-17 Uhr \nEintritt 5 €
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SUMMARY:Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht.” PHILIPP FRANCK • Ausstellung • 12. April - 14. Juni 2026
DESCRIPTION:Philipp Franck | Ein deutscher Impressionist | 1860 Frankfurt a. M. – 1944 Berlin-Wannsee \nDer gebürtige Frankfurter Philipp Franck kam in den späten 1880er Jahren nach Berlin und war ab 1902 als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule tätig\, deren Leitung er von 1915 bis 1929 innehatte. Er war Mitbegründer der Berliner Secession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. \nUm 1900 entdeckte er die Havellandschaft rund um Potsdam als Motiv für sich. Seine Wannseer Bilder geben Einblick in zwei Lebenswelten: das traditionsreiche Leben im historischen Kern des einstigen Fischerdorfes Stolpe und die Villenkultur der Colonie Alsen mit ihren prachtvollen Gärten. Am Dorf Stolpe faszinierten Philipp Franck die pittoresken Bauernhäuser\, Männer und Frauen bei der Arbeit\, badende Dorfkinder und Fischerboote auf dem Stölpchensee – all das eingebettet in eine friedvolle Natur. Mit der Errichtung der Colonie Alsen am Großen und Kleinen Wannsee begann sich das Dorfbild zu wandeln: Zahlreiche Handwerks- und Gartenbaubetriebe siedelten sich im Dorf an und die zu Wohlstand gelangte Dorfbevölkerung ersetzte ihre einfachen Bauernhäuser zunehmend durch modernere Bauten. Philipp Franck notierte dazu rückblickend: „Das alte Dorf Stolpe ist nicht mehr. […] Das Idyll von einst ist vorüber.“ \nEs ergaben sich aber auch neue Motive: „Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht. Der Sport blüht. Die weißen Segel blähen sich. Die Rosen im Arnoldschen Garten leuchten!“ Während Künstlerkollegen wie Oskar Begas\, Anton von Werner\, Carl Becker\, Hugo Vogel und später Max Liebermann ausschließlich im Sommer in der Villenkolonie lebten\, wohnte Philipp Franck ganzjährig zwischen Colonie und Dorf an der Königstraße. \nNeben den Szenen aus Wannsee widmete sich Philipp Franck ab den 1930er Jahren Potsdamer Stadtansichten\, die häufig vom Brauhausberg aus entstanden\, mit Blick auf Nikolaikirche\, Eisenbahnbrücke\, Industriebauten und Havel. Die Ausstellung zeigt Philipp Francks Leidenschaft\, die Stimmungen verschiedener Tages- und Jahreszeiten sowie wechselnder Wetterlagen einzufangen\, die in feinen Nuancen oft an ein und demselben Motiv erlebbar werden. \nNeben den großformatigen Gemälden bilden die zum Teil noch nie ausgestellten Aquarelle einen Schwerpunkt der Ausstellung. Mit fast 70 Werken bietet sich ein intensiver Einblick in das Schaffen von Philipp Franck. Die Präsentation wird von Vorträgen\, Führungen durch die Ausstellung und zu den Orten der Franck’schen Motive begleitet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. \nMit dieser Ausstellung stellt sich die Kulturstiftung Mutter Fourage gGmbH vor. Sie ist im Jahr 2025 vom Eigentümer und langjährigen Gestalter des Kulturorts Mutter Fourage\, Wolfgang Immenhausen\, Enkel des Fourage-Händlers Otto Hönicke\, gegründet worden\, um diesen wundervollen Ort mit seinen vielfältigen kulturellen Aktivitäten dauerhaft zu erhalten. Neben der Sicherung des historischen Hofensembles aus der Jahrhundertwende gehört es zu den Aufgaben der Kulturstiftung\, den Ort Wannsee\, seine Geschichte und seine Bewohner und Bewohnerinnen sichtbar zu machen. Vor allem die Künstler und Künstlerinnen\, die hier lebten oder sich von der Umgebung inspirieren ließen\, gilt es wieder an die Öffentlichkeit zu bringen. \nWolfgang Immenhausen engagiert sich schon seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe in Wannsee. So gehörte er zu den Initiatoren\, welche die Villa Liebermann wieder zu einem Künstlerhaus machten. Mit seiner Sammel- und Forschungstätigkeit\, u.a. zu dem Maler Phillip Franck (1860-1944)\, war er maßgeblich an der Wiederentdeckung dieses Impressionisten beteiligt. Ausstellungen\, seit 1984 in der Galerie Mutter Fourage und 2010/11 in Kooperation mit dem Bröhan Museum sowie dem Museum Giersch\, legten dazu die Grundlage. Im Zuge dieser Ausstellungen erschien das Werkverzeichnis der Gemälde von Philipp Franck\, herausgegeben von Almut von Tresckow und Wolfgang Immenhausen. Das Werkverzeichnis der Aquarelle wird nun von der Kulturstiftung mit der Expertise von Wolfgang Immenhausen erarbeitet; das Werkverzeichnis der Gemälde wird fortgeführt. \nDiese Ausstellung gibt mit einer Vielzahl noch nie ausgestellter Aquarelle einen ersten Einblick in diese Arbeit. \nVeranstaltungsdaten auf einen Blick  \nVernissage am 12. April 2026 | 12 Uhr \nBegrüßung Dr. Josephine Gabler\nBeirätin der Kulturstiftung Mutter Fourage & Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums Berlin \nEinführung Wolfgang Immenhausen\nStifter und Sammler \nAnsprechpartner/in während der Ausstellung\nJens Kunath und Lea Gryze\nCo-Galeristen Galerie Mutter Fourage und Künstlerische Leitung \nDie Ausstellung findet in den Räumen der Galerie Mutter Fourage statt.\nChausseestraße 15A | 14109 Berlin-Wannsee \n12. April bis 14. Juni 2026 \nÖffnungszeiten\nDo | Fr 14-18 Uhr\nSa | So 12-17 Uhr \nEintritt 5 €
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CATEGORIES:Ausstellung,Kunst,Kunst & Kultur,Kunstausstellung
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SUMMARY:SCHUBERTIADE Wannsee | Schuberts letzte Sonaten
DESCRIPTION:Am 5. und 6. Juni 2026 möchten wir Sie ganz herzlich einladen zur ersten Schubertiade der Mutter Fourage Kulturstiftung gGmbH. \n\n\nIn Anlehnung an die Schubertiaden Anfang des 19. Jahrhunderts möchten wir einen Ort schaffen für künstlerischen Austausch\, sinnlichen Genuss und wundervolle Momente tiefer Emotionen. Die Musik von Franz Schubert\, welcher solch ein tragisches und kurzes Leben hatte\, geht wie kaum eine andere ganz tief ins Herz. \n\n\nAm ersten Abend hören Sie die letzten drei Klavier-Sonaten in C-Moll\, A-Dur und B-Dur\, gespielt vom Pianisten Daniel Seng. Kurz vor seinem Tod komponiert\, bilden sie den musikalischen Gipfel in Schuberts Klavierliteratur. \nIm zweiten Konzert hören Sie den berühmten Liederzyklus „Winterreise“\, gesungen vom Bass-Bariton Insoo Hwoang. Dieser Zyklus von 24 Liedern ist geprägt von Liebeskummer\, Schmerz\, verlorener Hoffnung und Todessehnsucht. Er ist ein emotionaler Höhepunkt in Schuberts kompositorischem Schaffen. Matthias Blume wird die Texte von Wilhelm Müller dazu rezitieren. Am Klavier spielt Daniel Seng. \nDie Musik von Franz Schubert berührt in einer Weise\, die weit über das bloße Hören hinausgeht. In seinen späten Werken entfaltet sich eine Klangwelt von seltener Intensität – still\, weit\, und doch von tiefster innerer Bewegung durchzogen. Es ist eine Musik\, die nicht nach außen drängt\, sondern nach innen führt: in Räume der Erinnerung\, der Sehnsucht und der existenziellen Fragilität. \nHier begegnen sich Licht und Schatten in unmittelbarer Nähe. Zarte\, fast entrückte Melodien stehen neben Momenten innerer Erschütterung\, als würde sich das Seelische selbst im Klang offenbaren. Die Zeit scheint gedehnt\, der Atem der Musik wird spürbar – und in dieser Weite entsteht eine besondere Form der Nähe: leise\, eindringlich und unausweichlich. \nSchuberts Kompositionen erzählen nicht von äußeren Ereignissen\, sondern von Zuständen. Sie führen durch Einsamkeit und Hoffnung\, durch Erinnerung und Verlust – bis an jene Grenze\, an der Worte verstummen und nur noch der Klang bleibt. In dieser Reduktion liegt eine große Klarheit: eine stille Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit\, getragen von einer Schönheit\, die ebenso tröstlich wie schmerzhaft ist. \nSo entsteht eine Musik\, die nicht nur gehört\, sondern empfunden wird – als ein Moment tiefer Gegenwärtigkeit\, der nachklingt. \nIn den musikalischen Pausen bietet das Hofcafé exklusive Köstlichkeiten an. \nDie Konzerte beginnen jeweils 19 Uhr\nEintritt je Konzert 20€/25€\nKombiticket 35€/45€ \n\n\nInsoo Hwoang • Bass-Bariton\n\n \n\nDaniel Seng • Pianist \n\n\nProgramm:\n\n5. Juni | 19 Uhr \nSchuberts letzte Sonaten:\nD 958 in c-Moll\n-Pause-\nD 958 in A-Dur\n-Pause-\nD 960 in B-Dur\n\n(Klavier: Daniel Seng) \n\n\n\n6. Juni | 19 Uhr\nSchuberts Liederzyklus Winterreise D 911\n(Gesang: Insoo Hwoang\, Klavier: Daniel Seng\, Lesung\, Matthias Blume)
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