Gottesdienst & Song
von 18 auf 17 Uhr verschoben.
Pfarrerin Sapna Joshi, Vikarin Violetta Händel und Band
Am Anfang des zweiten Corona Jahres stehen eine, gerade von COVID genesene, Mutter namens Alecia Beth Moore-Hart, Künstlername P!NK, und ihre 9-jährige Tochter Willow in ihrem Wohnzimmer. Singen gemeinsam einen von der Mutter komponierten Song und veröffentlichen die Aufnahme kurze Zeit später auf TikTok. Der Song „Cover me in Sunshine“ geht durch die Decke. Nicht nur in Amerika, aber auch in vielen anderen Ländern.
„Cover me in sunshine“ heißt es im Refrain, fortfahrend „shower me with good times.“ – „Hülle mich in Sonnenschein, dusche mich mit Guten Zeiten“.
Eine Anrufung an eine nicht näher benannte Instanz. Angesichts des Erfolgs dürfen wir davon ausgehen, dass die Anrufung erhört wurde. Geht man jetzt auf YouTube sieht man P!NK mit ihrer Tochter und schmilzt.
Was uns zum zweiten Song bringt.
Emanzipiert, autark, autonom singt die 30-jährige Isabelle Geffroy, besser bekannt als „ZAZ“, ihr Debüt, den Song „Je Veux“ – „Ich will“. Geschrieben und komponiert von Kerredine Soltani und Tryss beschwört der Song die Überwindung von Konventionen, die vollständige Emanzipation von Rollenbildern und eine selbstbestimmte Autonomie.
„Donnez-moi une suite au Ritz, je n’en veux pas. Des bijoux de chez Chanel, je n’en veux pas.“ – „Eine Suite im Hotel Ritz will ich nicht! Schmuck von Chanel – den will ich auch nicht!“. Und so geht das weiter – „J’en marre d’vos bonnes manières, c’est trop pour moi. Moi, je mange avec les mains et j’sui comme ça“ – „Ich hab’ genug von euren guten Manieren, das ist mir zu viel. Ich ess’ mit den Händen – so bin ich halt“.
Im Refrain heißt es dann „Je veux d’l’amour, d’la joie, de la bonne humeur“ – „Was ich will ist Liebe, Frohsinn und Humor“.
Den gibt’s auf YouTube mit ZAZ „Je Veux“ und im Gottesdienst & Song. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zum gemütlichen Beisammensein ein.

